Tschechien
Patrik Schick ist der Dreh- und Angelpunkt dieser Mannschaft. Wenn der Stürmer von Bayer Leverkusen fit ist, kann seine Trefferquote im Nationaltrikot mit jedem Angreifer Europas mithalten, und genau darauf ist fast die gesamte tschechische Hoffnung gebaut. Dahinter rackert Tomáš Souček als Motor im Mittelfeld. Trainer Ivan Hašek übernahm nach dem Vorrunden-Aus bei der EM 2024 und setzt auf einen nüchternen, ergebnisorientierten Fußball statt auf Spektakel, was zur Spielanlage passt: defensive Stabilität und ein einziger erstklassiger Vollstrecker. Über allem liegt ein eigentümliches Erbe. Die beiden WM-Endspiele von 1934 und 1962 sowie der EM-Titel 1976 wurden allesamt als Tschechoslowakei errungen, einem Staat, den es nicht mehr gibt. In Gruppe A warten Co-Gastgeber Mexiko, Südkorea und Südafrika; das Erreichen der Runde der letzten 32 wäre ein anständiges Ergebnis.
Tabelle · A
Nach Spieltag 3 von 3| # | Mannschaft | Sp | S | U | N | TD | Pkt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | MEX | 3 | 3 | 0 | 0 | +6 | 9 |
| 2 | RSA | 3 | 1 | 1 | 1 | -1 | 4 |
| 3 | KOR | 3 | 1 | 0 | 2 | -1 | 3 |
| 4 | CZE | 3 | 0 | 1 | 2 | -4 | 1 |